Idji’s Blog

 

Auweia! Diskriminiering wohin das Auge blickt (kleiner Scherz am Rande):

Idji’s Blick auf die Welt

Eine Zusammenfassung:

Erstmal kann man als Blinder in Frankreich höchstens zu 1% auf die Strasse gehen, weil sonst die Existenz erheblich bedroht zu sein scheint. Und anscheinend wird man als blinder Mensch sogar selbst als Bedrohung empfunden. Im Rest von Europa sieht’s wohl ähnlich finster aus….

Da freut man sich doch zu lesen, dass der Idji wenigstes mit Daniel Kish befreundet ist. Leider war es dem „World Access for the Blind“ dessen Leiter Kish ist, bisher nicht möglich, Idji Echolocation Kurse zu ermöglichen. Schade soweit. Ein Glück gab’s da aber Boris aus Frankreich und Tom aus Belgien. Und mit dem konnte es dann gleich fluffig in Idji’s Homebase losgehen.

Michael Klaus, der Prügelknabe in Idji’s Combo hat, wie es seine Art ist, was Dummes zum Tom gesagt und hat sich vom Meister sofort verbal einen Arschtritt eingefangen. Es gibt ja aber auch kaum ein Fettnäpfchen, dass der Micha auslässt.

Na jedenfalls hat Idji mit Delphinen irgendwelche Sachen gemacht und von Ihnen Kunststücke gelernt, verwechselt sich selbst seitdem irgendwie manchmal mit Morpheus aus dem Film Matrix…

Dann war er mit seinem Kumpel Boris vor Jahren mal bei INJA (International Institute for the blind People Paris). Die wollten wohl was mit ihm machen, haben sich aber nie wieder gemeldet. Er sitzt immer noch rum und wartet.

In Bulgarien wurde Idji fast mal zu einer Radiosendung eingeladen. Und war im Zirkus oder so.

Aber dann wird’s fast ein wenig spannend. Der berühmte Schriftsteller Jean-Pierre Brouillaud war zu Besuch bei Idji in Berlin! Leider war der total unmotiviert und hat nicht richtig mit Tom und Idji bei der Echolocation mitgemacht. Ist dann wieder abgedampft.

Dann kommt ganz viel Idji Echolocation Werbung wo uns unter anderem mitgeteilt wird, dass Idji die Herren Bruillaud und Kish zwar ganz nett findet, aber doch seine Bedenken ob deren Kompetenz äussert. Monsieur Brouillard und Mr Kish würden zwar auch entweder Bücher geschrieben haben und wohl auch Kurse für Blinde geben, die sind aber entweder zu teuer oder aber vielleicht nicht professionell genug. Bei Idji lernt man wohl definitiv besser und billiger, was man zum Leben braucht.

Und dann kommt Diskriminierung in Deutschland dran. Idji wollte Deutsch lernen, aber die Deutschen haben ihn nicht richtig gelassen und ihn veralbert und weggeschickt. Na irgendwann ging’s dann doch in irgendeinem Kurs. Auf jeden Fall gab’s dann woanders aber gleich wieder Ärger weil Idji einen Freund in einem Rollstuhl zum Sportunterricht ins Gymnasium mitgenommen hat und die beiden sind achtkant rausgeflogen, weil die Stimmung wegen ihnen im Keller war.

Schon geht’s wieder mal um Sea-Watch und was der böse Harald Höppner dem Idji und der Diana Wahl alles Schreckliches getan hat. Weiter geht die Reise nach Frankreich in die schöne Stadt Gresillon, da wollte Idji einen Esperanto Kurs machen, war aber schnellstens unerwünscht. Die aufgewühlte Bande hat sogar einen Artikel über Ihn verfasst, in dem er wieder aufs Übelste diskriminiert wurde.

Im weiteren Verlauf werden der Franz de Byl und der Harald Höppner und Deutschland nochmal so richtig vorgeführt, weil die alle doof sind und ihn andauernd diskriminieren. Es gibt noch ne Nazikeule wegen der deutschen Vergangenheit in der Gegenwart obendrauf, das kommt schliesslich immer gut an.

Es folgt Eine Lobeshymne auf Bulgarien, Montenegro und Rumänien zum krönenden Abschluss des Reports. Länder, in denen Idji mit Sicherheit nichts Gutes vorhat.

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